Wirecard – Kurssprung wie erwartet

Die Wirecard Aktie befindet sich auf Berg und Talfahrt seitdem im Februar die Financial Times über mögliche Bilanztricksereien berichtete. Der Untersuchungsbericht der Anwaltskanzlei Rajah & Tann entlastet das Unternehmen. Die Aktie brennt ein Kursfeuerwerk ab.

Endlich gibt es Klarheit. Nachdem die Financial Times Anfang Februar über mögliche Geldwäsche und Bilanzierungstricks einer Tochtergesellschaft in Singapur berichtete kam das Unternehmen nicht zur Ruhe. Wirecard hatte von Anfang an alle Vorwürfe bestritten und kooperiert laut eigener  Aussage von Anfang an „vollumfänglich mit den Behörden“. Der CEO Martin Braun riet Anlegern sich „komplett auf die operative Performance“ des Unternehmens zu konzentriere. Und deutete schon vor zwei Wochen an, dass „das Ergebnis der internen Überprüfung war, dass die Vorwürfe ganz klar entkräftet wurden“.

Nun liegt der Abschlussbericht der mit einer Untersuchung durch Wirecard beauftragten Rechtsanwaltskanzlei Rajah & Tann vor. Dieser entlastet das Unternehmen vollständig. Wie bereits von Martin Braun kommuniziert gibt es keinerlei Hinweise auf interne Karussellgeschäfte ohne wirtschaftliche Grundlage oder einen Ansatz von Korruption im Unternehmen. Es müssen lediglich zwei Bilanzpositionen in Höhe von 5,5 Millionen Euro korrigiert werden, was angesichts eines Jahresumsatzes von über 2 Milliarden Peanuts sind.  

In der Vergangenheit gab es bereits mehrmals Anschuldigungen von diversen Medien und Short Sellern. Bisher waren immer sämtliche Anschuldigungen vom Unternehmen abgeprallt und operativ werden weitere Rekordergebnisse eingefahren. Wie wir bereits vor zwei Wochen berichteten sollte sich die Aktie nachhaltig erholen können.

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