Borussia Dortmund – Wohin geht die Reise?

Die Borussia Dortmund Aktie hat trotz guter Finanzdaten auf die sportliche Talfahrt reagiert. Nach dem Ausscheiden aus der Champions League und dem Verlust der Tabellenführung an den FC Bayern Federn hat sich die Aktie wieder stabilisiert.

Bereits am Freitag vor einer Woche hat der BVB beim Abstiegskandidaten FC Augsburg keine gute Figur abgegeben und beim leidenschaftlich agierenden Gastgeber am Ende 2:1 verloren. Die Mannschaft befindet sich damit weiter im Abwärtstrend, welcher einen neuen Höhepunkt erreicht hatte. Der Vorsprung auf den FC Bayern war dahin. Obwohl am Wochenende gegen den VfB Stuttgart gewonnen wurde zog die Münchner Konkurrenz Dank eines besseren Torverhältnisses nach dem 6:0 gegen Wolfsburg an der Tabelle vorbei.

Während der BVB schwächelt (In den letzten acht Spielen gelangen wettbewerbsübergreifend nur zwei Siege) kommt der FC Bayern richtig in Fahrt und gewinnt deutlich, oder auch wenn manchmal glücklich, schwierige Spiele. Am 28sten Spieltag kommt es dann auch noch zum direkten Duell der beiden Mannschaften.

Bereits jetzt steht fest, dass weitere Gelder aus der Champions League, zusammen mit den Transfererlösen die wichtigste Einnahmequelle der Top Teams, nach dem Achtelfinalaus gegen Tottenham Hotspurs ausbleiben werden. Der Aktienkurs reflektiert diese Entwicklung. Dieser stieg von ca. 5 Euro Mitte letzten Jahres aufgrund der gute verlaufenden Bundesligasaison sowie sehr hohen Transfereinnahmen auf ein Hoch bei 9,45. Seit der Niederlagenserie befindet sich die Aktie auf Talfahrt und notierte zuletzt um die 7 Euro.

Das Ausscheiden in der Champions League sorgte nicht nur dafür, dass etwa 10 Millionen Euro Prämie verloren gingen. Schlimmer ist, dass sich die jungen, talentierten Spieler wie Weigl, Larson oder Sancho nicht mehr auf internationaler Ebene den anderen Top Clubs präsentieren können. Die Aktie scheint trotz der sportlichen Negativserie einen Boden um die 7 Euro gefunden zu haben. Zuletzt zog diese trotz des Verlustes der Bundesligatabellenspitze leicht an.  Wirtschaftlich steht Borussia Dortmund dennoch sehr gut dar. Das Management macht einen sehr guten Job. Der Kaderwert ist vermutlich deutlich höher als in den Büchern geführt. Erst Anfang der Saison wurde das Eigengewächs Christian Pulisic für 64 Millionen Euro an Chelsea London verkauft.  

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